Schloss Lichtenwalde mit Barockgarten
Im Erzgebirge ist das Schloss Lichtenwalde in der Nähe von Chemnitz ein Muss für jeden Besucher. Denn nicht nur das Schloss sondern auch der große Barockgarten hat seinen Reiz. Wahrscheinlich wurde das Schloss Lichtenwalde Anfang des 13. Jahrhundert erbaut. Das erste Mal wird das Schloss 1280 in Dokumenten erwähnt. Seitdem wechselten die Besitzer des Schlosses recht häufig, was die Geschichte des Schlosses Lichtenwalde sehr beeinflusst hat.
1905 brannte das Schloss Lichtenwalde jedoch fast vollständig ab. Ein defekter Schornstein war für den Brand verantwortlich. Unter der Leitung von dem Hofbaurat Frölich aus Dresden begann der Wiederaufbau des Schlosses. Dadurch bekam das Schloss ein sehr moderndes Inneres, und seine neobarocke Fassade. Zudem wurde eine sehr imposante Eingangshalle gestaltet, die noch heute sehr beeindruckend ist. Im zweiten Weltkrieg jedoch wurde die wertvolle Inneneinrichtung, sowie die Gemälde- und Porzellansammlung entwendet. Danach wurde das Gebäude als Kurheim genutzt. Seit 1999 ist das Gebäude ein Museum und gehört der sächsichen Schlösserverwaltung. Schrittweise wurde es saniert. Auch der Barockgarten wurde wieder angelegt.
Im Schloss sind das Museum für Völker und Kulturen, das Scherenschnittmuseum, das Uhrenmuseum mit Reparaturservice sowie das Puppen- und historisches Spielzeug Museum ansässig. Daher ist für jeden Besucher etwas dabei. Zudem kann man sich dieses prachtvolle Gebäude mit Garten einfach nicht entgehen lassen. Die Museen freuen sich auf Ihren Besuch.